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Fremdenführungen
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Rundgänge und Themenspaziergänge


Sie finden hier eine Liste meiner aktuellen Rundgänge und Themenspaziergänge: Rundgänge gehen durch einzelne Stadtviertel oder begrenzte Areale und zeigen Ihnen die Besonderheiten derselben ohne Bezugnahme auf ein bestimmtes Thema; Themenspaziergänge machen Sie mit einem größeren Gebiet vertraut und zeigen Ihnen interessante Orte, die mit dem jeweiligen Thema zu tun haben. Beachten Sie, bitte, die Informationen zu den Inhalten sowie zu Ermäßigungen und allfälligen Zusatzkosten (z. B. Eintrittskarten) beim jeweiligen Angebot!

Außerdem finden Sie auch bei jedem Thema angegeben, ob ich dazu als ergänzendes Angebot bereits eine passende Museumsführung oder einen gesondert buchbaren Vortrag ausgearbeitet habe.

Wenn Sie nur an einem geführten Museumsbesuch interessiert sind, wechseln Sie, bitte, auf die Seite Führungen.

Kontaktieren Sie mich, bitte, für eine individuelle Terminvereinbarung, wenn Sie sich für einen meiner hier angeführten Rundgänge oder Themenspaziergänge interessieren! Da ich bemüht bin, mein Angebot kontinuierlich auszuweiten, freute es mich sehr, Sie bald wieder auf meiner Seite begrüßen zu dürfen, beziehungsweise Ihre Anfragen und Anregungen zu neuen Themenbereichen zu erhalten.

Hinweis: Manche Angebote passen zu mehreren Themenbereichen und sind deshalb auch mehrfach angeführt.


Die Wiener Ringstraße

Die Ringstraßenära dauerte nur etwa ein Vierteljahrhundert. Sie war eine Epoche, in der Wien innerhalb eines begrenzten Areals außerhalb und innerhalb der knapp über 5 Kilometer langen, neu eingerichteten Ringstraße zahlreiche neue öffentliche und private Gebäude erhielt.


Der Jugendstil in Wien

Der Jugendstil ― in seiner Wiener Ausprägung auch Secessionsstil genannt ― war zwar im Vergleich zu anderen Stilen in Wien nur relativ kurze Zeit modern, aber gerade in dieser Periode wurden für das öffentliche Leben wichtige Bauwerke geschaffen. Außerdem gibt es viele Gebäude, die in Stilmischungen errichtet wurden, sodass man in der Dekoration Jugendstilelemente neben anderen findet.


Das Rote Wien

In den etwa eineinhalb Jahrzehnten zwischen dem Ende des ersten Weltkrieges und dem Bürgerkrieg 1934 versuchte die sozialdemokratische Wiener Stadtverwaltung, mit Wohnbauprojekten und anderen Einrichtungen die aus der Monarchie ererbten sozialen Probleme zu lösen. Dadurch gewann die Stadt bis heute internationale Vorbildwirkung. Noch immer existieren viele der damals errichteten Bauwerke, und einige der Ideen jener Zeit wirken bis in die Gegenwart in der Stadtentwicklung nach.


Das evangelische Wien

Die Reformation erreichte Wien als Residenzstadt der katholischen Habsburger sehr rasch. Allerdings waren nicht alle Mitglieder des Herrscherhauses den Reformideen gleichermaßen abgeneigt, sodass die Gegenreformation nicht sofort mit voller Härte einsetzte. Danach war es ein langer Weg bis zur formalen rechtlichen Gleichstellung evangelischer Christen mit anderen Staatsbürgern.

Meine Angebote zu diesem Thema sollen sie mit verschiedenen Facetten der wechselvollen evangelischen Geschichte Wiens vertraut machen.


Das jüdische Wien

Die erste jüdische Gemeinde entstand im 13. Jahrhundert und fand mit der so genannten Wiener Geserah 1420/21 gemeinsam mit vielen anderen in Österreich ihr Ende. Wegen der zahlreichen Toten erhielt Österreich in der Folge die Bezeichnung »Erez haDamim« (»Blutland«). Im 17. Jahrhundert wurde eine zweite Wiener Gemeinde aufgerichtet, die allerdings bereits nach einem knappen halben Jahrhundert durch Ausweisung aller Juden zerschlagen wurde. Mit den Toleranzpatenten Josephs II. wurde wieder ein Zuzug von Juden nach Wien möglich, wodurch jene dritte Gemeinde entstand, die von den Nationalsozialisten zerstört wurde. Durch Überlebende der Shoah, Rückkehrer und neue Zuwanderer entwickelte sich seit dem 2. Weltkrieg die heutige vierte Gemeinde, die nun ein fester Bestandteil der Stadt ist.


Die schöne Leich' ― Wien und seine Friedhöfe

»Die schöne Leich’« ist etwas, das den Wiener seit jeher beschäftigt. Es gibt wohl keine andere Stadt, in der im Todesfall ein solcher Aufwand betrieben wird. Seit 1. November 2018 bietet die städtische Bestattung sogar ein Internetportal zur Organisation von Begräbnissen aus dem eigenen Wohnzimmer heraus.